Allgemeine Geschäftsbedingungen
von HopfaHund.de
Hundeschule und ganzheitliche Ernährungsberatung für Hunde
Judith Wessel
Schwester-Damiana-Str. 3
85405 Nandlstadt
Tel: 0175/595 3443
§1 Vertragsinhalt / Geltung:
Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB genannt) gelten für die Vertragsbeziehung zwischen der Hundeschule Hundetraining &Ernährungsberatung HopfaHund und Kunden (im Folgenden Kunde genannt), die Angebote der Hundeschule wie Beratung, Ernährungspläne, Futterpläne, Einzeltraining, Gruppentraining, Workshops, Seminare, Online-Kurse und andere Veranstaltungen der Hundeschule wahrnehmen.
Die AGB können auf der Webseite gelesen sowie ausgedruckt und abgespeichert werden. Mit der Anmeldung zu einem Angebot der Hundeschule bestätigt der Kunde die vorliegenden AGB gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben.
Ziel der verschiedenen Angebote ist die Vermittlung theoretischer und praktischer Inhalte. Die Hundeschule versichert, so weit möglich, nach bestem Wissen und Gewissen die Angebote an den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kunden sowie seines Hundes/ seiner Hunde, unter Berücksichtigung von Rasse, Alter, Geschlecht, körperlichen Voraussetzungen, Gesundheitszustand des Hundes und individueller Anlagen sowie geltenden Tierschutzgesetzen zu orientieren. Da der Erfolg jedoch maßgeblich vom Kunden und dem teilnehmenden Hund abhängt, schuldet die Hundeschule keine Erfolgsgarantie oder das Erreichen bestimmter Ziele.
§2 Vertragsschluss:
Mit der Anmeldung zu einem Angebot der Hundeschule bietet der Kunde verbindlich einen Vertragsabschluss mit der im Angebot genannten Teilnahmegebühr an. Ein Vertrag kommt mit der Bestätigung der Anmeldung durch die Hundeschule zustande und bedarf keiner bestimmten Form. Durch den Vertragsabschluss gelten die vorliegenden AGB als anerkannt.
§3 Preise und Bezahlung:
Die jeweils gültigen Preise können per E-Mail erfragt werden. Alle Preise sind in € (Euro) inkl. Mehrwertsteuer angegeben. Preiserhöhungen behält sich die Hundeschule ausdrücklich vor.
Die Teilnahmegebühr für das erste Einzeltraining ist im Anschluss an den Termin sofort in bar oder per Überweisung zu entrichten. Bei allen anderen Leistungen ist der Kunde, bis auf anderslautende Vereinbarung, vorleistungsverpflichtet. Die vereinbarte Vergütung ist somit unmittelbar mit Vertragsschluss fällig und per Überweisung zu entrichten.
Bankverbindung: Judith Wessel, HypoVereinsbank, IBAN: DE41 7212 2181 0039 5299 98
§4 Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme an Angeboten der Hundeschule erfolgt auf eigene Gefahr und entbindet den Teilnehmer nicht von seiner Sorgfaltspflicht.
Da der Erfolg maßgeblich von der Mitarbeit und Umsetzung des Kunden abhängt, ist dieser im Rahmen des Vertragsverhältnisses zur Mitwirkung verpflichtet.
Voraussetzung für die Teilnahme und das Mitführen von Hunden ist eine gültige Haftpflichtversicherung für den Hund. Entsprechende Nachweise sind bei Bedarf vorzulegen. Bei Teilnahme erklärt und bestätigt der Kunde automatisch, dass
diese Voraussetzungen erfüllt sind und der Hund frei von Parasiten und ansteckenden Krankheiten ist.
Der Hundehalter oder dessen Vertretung bleibt während sämtlicher Angebote der Hundeschule Eigentümer im Sinne von
§833 BGB (Tierhaltergefährdungshaftung). Der Hundehalter übernimmt für sämtliche von ihm und seinem Hund verursachten Schäden die Haftung.
Akute/Chronische Erkrankungen des Hundes sowie körperliche Einschränkungen sind der Hundeschule vor Teilnahme an einem Angebot mitzuteilen. Der Kunde ist ebenfalls verpflichtet die Hundeschule über Läufigkeit, Verhaltensauffälligkeiten, übermäßige Aggressivität oder Ängstlichkeit des Hundes vorab zu informieren.
Hunde, die ggf. eine Gefahr für sich selbst, Artgenossen oder Menschen darstellen könnten, sind, vor Eintreffen des Trainers, entsprechend zu sichern oder sicher unterzubringen. Für die Teilnahme an Angeboten ist ggf. das Tragen eines Maulkorbes erforderlich. Die Hundeschule behält sich vor, eine fahrlässige Gefährdung des Trainers zur Anzeige zu bringen sowie bei anzunehmender Gefährdung Dritter, die zuständigen Behörden im Rahmen einer Gefahrenprävention über das Tier in Kenntnis zu setzen.
Ängstliche Hunde sind über ein ausbruchssicheres Geschirr und Halsband zu sichern.
Die Hundeschule behält sich vor, Teilnehmer oder Hunde ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder die Leistung einzustellen.
§5 Trainingskarten und Stundenpakete
Voraussetzung für Trainingskarten ist ein maximales Zeitfenster von 4 Wochen zwischen den einzelnen Terminen. Trainingskarten sind nicht übertragbar und haben, falls nicht ausdrücklich anders vereinbart, eine begrenzte Gültigkeit: 5er-Karten sind maximal 6 Monate gültig, 10er-Karten sind maximal 12 Monate gültig.
Dasselbe gilt für alle im Voraus gebuchten Stundenpakete, etwa das Welpenpaket oder das 5er-Trainingspaket: Die enthaltenen Einheiten sind ab dem Tag der Buchung 12 Monate gültig. Danach verfallen nicht in Anspruch genommene Einheiten; ein Anspruch auf Nachholung oder Erstattung besteht nicht. Auf Anfrage kann die Hundeschule die Gültigkeit im Einzelfall verlängern, ein Anspruch darauf besteht nicht.
Wird eine Gruppenstunde, die mit einer Trainingskarte gebucht wurde, später als 48 Stunden vor dem Termin abgesagt, verfällt die Einheit. Bis dahin ist die Absage kostenfrei möglich.
§5a Monatsabo (Gruppenkurse)
Das Monatsabo berechtigt zur Teilnahme an einer wöchentlichen Kursstunde des gebuchten Kurses sowie am geführten Gruppenspaziergang am Freitag. Es wird mit einer Laufzeit von einem oder drei Monaten abgeschlossen und verlängert sich automatisch um den jeweils gebuchten Zeitraum, sofern nicht bis zum 14. des Vormonats gekündigt wird. Die Kündigung ist formlos per E-Mail oder Nachricht möglich.
Der Beitrag versteht sich als Monatspauschale. An gesetzlichen Feiertagen findet kein Training statt; Feiertage und einzelne witterungsbedingte Ausfälle sind in der Pauschale berücksichtigt. Bei ungeeigneter Witterung kann eine Stunde als Online-Termin stattfinden; den Zugangslink erhält der Kunde rechtzeitig vorab. Fällt ein Termin aus, bietet die Hundeschule nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Ist ein Ersatztermin nicht möglich, behält sich die Hundeschule vor, pro Quartal bis zu zwei Termine ersatzlos entfallen zu lassen. Darüber hinausgehende Ausfälle werden anteilig vom Monatsbeitrag abgezogen.
Abo-Stunden können jederzeit kostenfrei abgesagt werden. Eine abgesagte Stunde kann in derselben oder der darauffolgenden Woche innerhalb derselben Kursgruppe nachgeholt werden; danach verfällt der Anspruch. Als eine Kursgruppe gelten die Alltagshelden-Stunden untereinander sowie Nasenarbeit und Fit & Fun Mobility untereinander. Ein Wechsel zwischen diesen Gruppen ist über die einmalige Schnupperstunde oder durch kostenpflichtiges Zubuchen möglich.
Jeder Abokunde kann jeden nicht gebuchten Gruppenkurs einmalig kostenlos besuchen (Schnupperstunde). Danach ist diese Möglichkeit für den jeweiligen Kurs verbraucht.
Längere Ausfälle seitens der Hundeschule, etwa durch Urlaub oder Krankheit, werden anteilig vom Beitrag abgezogen.
Längere Ausfälle seitens der Hundeschule, etwa durch Urlaub oder Krankheit, werden anteilig vom Beitrag abgezogen.
§6 Absage durch den Kunden
Ein Kunde kann einen vereinbarten Termin aus wichtigen Gründen absagen. Hiervon ausgenommen sind Stunden im Rahmen eines Monatsabos; diese sind jederzeit kostenfrei absagbar (siehe §5a). Im Falle der Absage kann die Hundeschule Ersatz für Aufwendungen sowie Stornierungsgebühren verlangen.
Die Stornierungsgebühren betragen bei Einzeltrainings- und Beratungsterminen:
– Bei Absagen bis 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei stornierbar
– Bei Absagen bis 24 Stunden fallen 50% der Kosten der gebuchten Leistung an
– Bei Absagen bis 12 Stunden fallen 75% der Kosten an
– Bei unentschuldigtem Fernbleiben, sehr kurzfristigem Absagen oder Abbruch fallen 100% des Preises an.
Bei Gruppenstunden, die mit einer Trainingskarte gebucht wurden, ist die Absage bis 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Bei späterer Absage oder Fernbleiben verfällt die Einheit.
Die Stornierungsgebühren betragen bei allen anderen Angeboten der Hundeschule (z.B. Workshops): Bei Absagen ab 14 Tage vor der Veranstaltung 50% der Teilnahmegebühr, bei Absagen ab 7 Tage vor der Veranstaltung sowie bei Fernbleiben oder Abbruch 100% der Teilnahmegebühr. Bei Online-Angeboten ist eine Stornierung nach Zugang, falls nicht anders vereinbart, nicht mehr möglich, da die Leistung bereits erbracht wurde.
Die Stornierungsgebühren können entfallen, wenn ein adäquater Ersatzteilnehmer an Stelle des Kunden an der Veranstaltung teilnimmt.
§7 Absage durch die Hundeschule
Die Hundeschule kann vor Beginn des jeweiligen Angebotes ohne Einhaltung einer Frist einen Termin absagen, wenn sich der Kunde vertragswidrig verhält, insbesondere, wenn andere Teilnehmer oder das Ziel des Angebotes gefährdet werden.
Wegen mangelnder Beteiligung, bei Ausfall des Trainers / Referenten / Veranstalters z.B. durch plötzliche Erkrankung oder in Fällen höherer Gewalt kann es zu einem kurzfristigen Ausfall von Angeboten kommen und diese abgesagt oder verschoben werden. In diesem Fall bemüht sich die Hundeschule, sofern es möglich ist, das Angebot nachzuholen. Sie haftet jedoch auf Verlangen höchstens mit der Rückerstattung bezahlter Teilnahmegebühren, nicht für eventuell daraus hinausgehende Schäden, die einem Teilnehmer durch Veranstaltungsausfall oder Terminverschiebung entstehen.
§8 Haftung
Der Kunde haftet für alle Schäden, welche durch ihn, Begleitpersonen oder seinem Hund verursacht werden. Eine Mithaftung der Hundeschule ist ausgeschlossen. Auch während der Unterrichtszeit obliegt dem Kunden die Führung des Tieres eigenverantwortlich, sie wird nicht an die Hundeschule abgetreten. Die Handlungsvorschläge, Instruktionen, Anregungen, Tipps und Ratschläge der Hundeschule führen zu keiner Haftung. Die Hundeschule übernimmt keinerlei Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die dem Kunden oder seinem Hund oder Begleitpersonen während eines Angebotes der Hundeschule entstehen. Eine Haftung besteht nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Hundeschule. Alle Begleitpersonen sind durch den Kunden von dem Haftungsausschluss in Kenntnis zu setzen. Die Hundeschule haftet nicht für Schäden, die von Dritten oder deren Hunden verursacht werden.
§9 Datenschutz / Foto- und Filmaufnahmen
Soweit für die Organisation der Hundeschule erforderlich, dürfen personenbezogene Daten (z.B. Name, Telefonnummer, E-Mail- Adresse, Anschrift, Informationen zum Hund) erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Der Kunde ist gemäß §34 BDSG jederzeit berechtigt, die Hundeschule um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zur Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Gemäß §35 BDSG kann er jederzeit gegenüber der Hundeschule die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen, so lange diese nicht Regelungen über Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten unterliegen. Er kann jederzeit ohne Angabe von Gründen von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen (postalisch oder per E-Mail) und die erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen.
Der Kunde erklärt seine ausdrückliche Zustimmung zur Erstellung von Foto- und Filmaufnahmen während der Teilnahme eines Angebotes der Hundeschule. Diese Einwilligung gilt auch unbeschränkt für die private und/oder kommerzielle Nutzung und ist zeitlich sowie örtlich nicht beschränkt. Der Kunde verzichtet auf die Geltendmachung jeglicher Vergütung. Die Hundeschule sichert zu, dass ohne Zustimmung des Kunden die Rechte der Filmaufnahmen und/oder Fotos nicht an Dritte abgetreten werden.
Film- und Fotoaufnahmen durch den Kunden während eines Angebotes der Hundeschule sind ausdrücklich nicht gestattet. Diese bedürfen der vorherigen ausdrücklichen Genehmigung der Hundeschule.
§10 Urheberrecht
Sämtliche Unterlagen der Hundeschule, die dem Kunden im Rahmen der Angebote ausgehändigt werden, unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Der Kunde darf sie nur für private Zwecke nutzen. Die Vervielfältigung, Verbreitung, der Verleih oder die Vermietung sind hiermit ausdrücklich untersagt, sie bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Hundeschule.
§11 Unwirksamkeit
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser AGB haben nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zu Folge.
Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll im Wege der Vertragsanpassung eine andere angemessene Regelung gelten, die wirtschaftlich dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, wenn ihnen die Unwirksamkeit der Regelung bekannt gewesen wäre.
§12 Gerichtsstand
Sofern Rechtsansprüche bestehen, sind diese beim zuständigen Gericht geltend zu machen. Der Gerichtsstand ist München.
§13 Streitschlichtung
Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online- Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.
Die Hundeschule ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§14 zuständige Aufsichtsbehörde
Landratsamt Freising
Landshuter Straße 31
85356 Freising
Die für die Ausübung der angebotenen Leistungen erforderliche Erlaubnis nach §11 Abs.1 Nr. 8f TierSchG liegt vor.
§15 Berufshaftpflichtversicherung
Die Hundeschule ist haftpflichtversichert.
Stand Feb, 2024